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Vom Autowäscher zum Minionär

kasinoEin angehender Geschäftmann des Business-Blogs „Winston, Text & Marker“ gibt hier weise Ratschläge, um dem Infaltionsproblem in mini-umstadt entgegen zu wirken.

Scharfsinnig hat er analysiert, dass unsere kleine Zentralbank in der Knax-Hütte „zu viel Geld auf den Markt wirft“ und dass das mini-umstadt-BIP zu langsam wächst. Die Idee, einen Devisenhandel zu integrieren finde ich überaus reizvoll und die Möglichkeit, dass die Kinder in einer Art Waschanlage die Familienkutschen der Eltern gegen Euros waschen ist doch sehr charmant, oder?

Auf seinen zweiten Vorschlag sind die schlauen Köpfe hinter dem System aber längst gekommen: Ein Kasino zum Geld verzocken gibt es natürlich längst und hier wurde auch schon so manche UDO-Million gewonnen! Die Möglichkeit sich mit der eigenen Geschäftsidee selbständig zu machen gibt es natürlich auch! Im mini-umstadt 2.0 leben wir also längst, vielmehr sind wir schon bei 7.0!!!

Noch mehr Ratschläge zu Themen wie zum Beispiel wie kann man einfach eine mini-Börse einrichten sind natürlich herzlichst willkommen!
der_jens - 4. Apr, 21:38

Die Zentralbankexperten aus Ingolstadt

Die Zentralbankexperten aus Ingolstadt schlagen folgendes Maßnahmenpaket vor

1. Das Startguthaben wird nicht mehr einfach so gezahlt (es gibt kein Manna vom Himmel), sondern als zu verzinsender Kredit
2. Es werden weitere Gebühren eingeführt (GEZ für mini-Fernsehn)
3. Die Zentralbank gibt als attraktives Anlageprodukt Schatzbriefe heraus (Umstadt Golden Surf Zertifikat 2007) in das die Bürger investieren können und Zinsen erhalten
4. Die Staatsunternehmen (es gehören ja momentan alle Unternehmen dem mini-umstadt-staat) werden privatisiert! D.h. jedes Unternehmen wird in 500 Aktien zu 5 Udos an die Bürger verkauft. Jeder Bürger kann eine oder mehr Aktien eines Unternehmens kaufen. Die Bank garantiert einen Rücknahmepreis von 5 Udos. Die Aktien können dann untereinander getauscht oder gehandelt werden. Wenn ein Bürger oder eine Gruppe mehr als 25% eines Unternehmens hält können sie direkten Einfluss auf dessen Geschäft nehmen.
5. Natürlich muss eine Bundesdruckerei eingerichtet werden um die ganzen Aktien zu drucken
6. Die Aktionäre müssen ein Depot bei der Bank zur Verwaltung der Aktien einrichten (kostenpflichtig)

Nun wartet der ThinkTank auf die ersten Reaktionen der mini-umstädter Politik

tande dani - 4. Apr, 21:44

Und was ist wenn die privatisierten Unternehmen dann Pleite gehen, weil ihnen der Subventionshahn abgedreht wird? Dann sind nicht ur 50 % sondern 100 % als Folge arbeitslos, und die Aktiendruckerei muss dann Essensmärkchen wie am Fließband drucken ... oh je, ich seh schon wieder die Demonstrationen vor meinem geistigen Auge!

Trotzdem aber ganz nette Ideen, besonders die GEZ-Gebühren werde ICH unterstützen ;o)
der_jens - 4. Apr, 21:50

Naja, aber es ist ja egal ob das Rathaus die Betriebe subventioniert wenn sie ihm selbst gehören oder den Bürgern. Wenn die Hälfte der Unternehmen von alleine überlebt, hat man einiges gespart. Außerdem können die Bürger da ja unheimlich viel Geld ausgeben (500x5Udos=2500Udos pro Unternehmen). Naja und wenn die Aktien so ein bißchen wie Sammelkarten aussehen, können die cool getauscht werden. So unter dem Motto: Du, ich tausch zwei Beautysalon gegen eine Zeitungsaktie"; Nee, die is doch viel mehr wert, da musst du schon noch zwanzig Udos drauflegen."

tande dani - 4. Apr, 21:53

OK überzeugt

Und nun zur Praxis:
Wie verklickert man den Kindern das, dass ihre Tauschkärtchen auch was Wert sind?
Und wie macht man sichtbar was sie wert sind?
Und wie errechnet man die Kurse?
der_jens - 4. Apr, 21:56

Der Kurs wird nich berechnet! Jede Aktie ist nach der Ausgabe durch die Bank soviel wert wie ein anderer Bürger bereit zu zahlen ist. Z.B. die Zeitung ist viel Wert, weil sie hohe Gewinne einfährt und die dann an die Aktionäre ausschütten kann. D.h. wenn ein Besitzer der Aktie mal zwei oder drei Udos als Dividende bekommen hat, wird er sich überlegen wie viel er für diese Aktie haben will.
tande dani - 4. Apr, 21:59

Wonderbra ...

Wir danken der Unternehmensberatung Winston, Text & Marker und laden den Vorstand ein, sich von der Realisation im Sommer zu überzeugen!
celero - 4. Apr, 22:03

Wenn Unternehmen pleite gehen ist das eigentlich gar nicht so schlimm.
Einerseits sind dann die Aktien fast nichts mehr wert und ein mutiger Aktionär kann die Firma zum Restbuchwert übernehmen. Zum anderen könnte sich das Rathaus dazu entschließen der notleidenden Firma einen Kredit zu gewähren, sodass diese überlebt und ihre Mitarbeiter bezahlen kann.
Wenn nicht, dann muss der Staat an die Arbeitslosen Stütze zahlen und die Firma wieder neu aufbauen. Nur Mut!

tande dani - 5. Apr, 11:21

So lange der mutige Aktionär dann nicht dem Betriebsvorstand, also dem Betreuer, kündigt ist alles möglich!
Phi-J - 7. Apr, 01:08

der Teufel ist ein Eichhörnchen...

Ne Mini-Umstadt Börse wär echt mal interessant..
vermutlich könnten wir aber parallel dazu gleich noch Harz 4 einführen.
Denn was die einen mehr verdienen haben die andern ja wieder weniger...
fänd ich mal n spannendes Experiment.

tande dani - 8. Apr, 09:49

Der teufel stekt im Detail!

mini-umstadt-Börse - das könnte doch dein Baby sein ;o) Beim Infoabend war auch ein Bewerber, der das machen wollte!
Phi-J - 9. Apr, 02:38

mein Baby....

ach ich hätte so gerne ein Baby ^^
*das kann man jetzt interpretieren wie man will*

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